7.Juli 2021, 19:00   Lesung mit Hörspiel:    Gegensätze – Rassismus hat uns eingeholt

Die Live Übertragung können Sie auf YouTube sehen und hören.
 

Einladung zur Lesung   Gegensätze – Rassismus hat uns eingeholt am 7. Juli 2021 19:00 Uhr

Horst Oberbeil

Liebe Literaturfans,

angesichts brennender Israel-Flaggen und mitgeführter Hakenkreuzsymbole auf Demos ist es an der Zeit, einmal mehr auf die Auswirkungen von Rassismus und dessen Verflechtung im Nazideutschland hinzuweisen.

Querdenker und Reichsbürger identifizieren sich mit dieser Ideologie, hetzen gegen Asylsuchende, Muslime und Juden und schrecken vor Gewalt nicht zurück.

In Geschichten, Gedichten und einem Hörspiel versuchen Autor*innen des Freien
Deutschen Autorenverbands (FDA) das Thema Rassismus literarisch umzusetzen.

Autor*innen: Cony Lohmeier, Philipp Stoll, Horst Oberbeil
Moderation: Marie-Sophie Michel
Musikalische Umrahmung: Eva Werner (Klavier), Regina Willecke (Querflöte)
Veranstalter: Freier Deutscher Autorenverband Bayern e.V.

Die Veranstaltung wird gefördert durch den Deutschen Literaturfonds im Rahmen von Neustart Kultur

Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, München
Eintritt: 10 / 8 EUR bei Präsenzveranstaltung, kostenfrei bei digitaler Veranstaltung

Die Veranstaltung findet in jedem Fall statt. Wir informieren Sie rechtzeitig, ob Publikum zugelassen ist.

Ihr Freier Deutscher Autorenverband, Landesverband Bayern

4. Oktober 2020   Abschied vom Sommer
Der Arbeitskreis Lyrik im öffentlichen Raum lädt zur Lesung: Zum Wandel der Jahreszeiten und den Wandel menschlicher Befindlichkeiten. Unterschiedliche lyrische Stilrichtungen erzeugen Hör- und Klanggenuss. Die Impressionen sind sowohl romantisch-schwärmerisch als auch philosophisch, psychologisch und aktuell gesellschaftspolitisch. Dabei spielen der sinnliche Genuss, die Fülle und die Farben, das Licht, die Naturgewalten, die Liebe und das Begehren, aber auch die Melancholie des Abschieds im Zeichen der Pandemie eine Rolle. Verluste lieb gewordener Sicherheiten, zugleich Entschleunigung und Nachdenklichkeit prägen das Jahr 2020. Dieser Sommer ist ein ganz besonderer, für uns alle, für die Gesellschaft, für die Sicht auf das, was im Leben wichtig ist.
Mit den Lyriker*innen: Veronique Dehimi, Christine Hoffmann, Wolfgang Knittel, Cony Lohmeier, Horst Oberbeil, Ruth Neureiter und Rosemarie Zaddach.

5. September 2020   Nur einer konnte gewinnen – Offener Abend
Den Reigen eröffnete Horst Oberbeil mit der Geschichte „Tod und Auferstehung“, die trotz des ernsten Titels eine Satire vom Feinsten war – dies auch, weil nicht gleich als solche zu erkennen. Ein gemeines Spiel mit Erwartungen und Gewissheiten, die, wie könnte es anders sein, am Ende in die Irre führten und den Protagonisten, den eigentlichen Verursacher des Ganzen, belämmert da stehen ließen, was ihn aber nicht sonderlich kümmern durfte, weil … nein, das wird hier nicht verraten.

13. Dezember 2019   Von Maschinen und Menschen, Teil I
Am ersten der beiden Themenabende „KI und Literatur“, kamen vor vollem Haus und sehr interessiertem Publikum vier Texte zum Vortrag.
Es begann Horst Oberbeil mit einem in das Thema einführenden Essay. Darin unterstrich der Autor vor allem den Unterschied zwischen menschlichem Gehirn und Computer. Den Begriff ‚Künstliche Intelligenz‘, so eine seiner Thesen, könne man als Euphemismus bezeichnen. Vor allem seine weitere These, Rechner und Maschinen könnten auch zukünftig niemals Empathie entwickeln und daher auch nicht wirklich Literatur schaffen, blieb nicht ohne Widerspruch. Denn die Zukunft sei offen, man wisse nicht, was sie bringe. Im Übrigen gebe es schon heute Hilfsroboter zur Pflege und Haushalt, die mit künstlichem Augenaufschlag bei dem Menschen Empathie ihnen gegenüber erzeugten. Damit, so eine andere Meinung, sei aber noch nichts über die Empathiefähigkeit der Maschine selbst ausgesagt. Bestenfalls werde sie vom Menschen in sie hineinprojiziert.

26. März 2019   Horst Oberbeil liest in der SEIDLVILLA   Ein abschiedsreiches Leben
Änderungen, Brüche, Abschiede gehören zum Leben des musik- und literaturbegabten Harald. Sein Traum: eine Karriere als Berufsmusiker. Doch das Leben schreibt eine andere Partitur. Und Harald stellt sich.
Buchpräsentation mit Musik
Die Buchbeschreibung finden Sie hier.

20. Februar 2018  Horst Oberbeil liest in der SEIDLVILLA   Der Griff nach den Sternen
Vielschichtig, beweglich, hart wagt Horst Oberbeil im eigenen neuen Gedichtband „den Griff nach den Sternen“. Es sind zerrissene, politische Zeiten, die er auf den Grund geht. Ob Kaffeehausliterat, Umstände in der Residenz des Sonnenkönigs oder melancholisch im Neonlicht von Hölderlins Nacht, in seinen Metaphern zeigen sich Sehnsucht und Wirklichkeit in Rechteem Ringen. Römische Impressionen lassen uns von früheren Zeiten träumen, gehören der Mond, von Schwärmern ersehnt, verkümmert im Smog.
Mit musikalischen Richtlinien von Charly Thomass (Klavier) und Vitto Micci (Gesang).
Die Buchbeschreibung finden Sie hier.

31.Januar.2017   Horst Oberbeil liest in der SEIDLVILLA   Gestrandete Wale
Was man sich am Abend in der Seidlvilla bei der Lesung von Horst Oberbeil vorstellen kann? Beste Kost für Lyrikliebhaber und jenen, die gerne tiefgründigen Werken lauschen auf alle Fälle!
“Gestrandete Wale“ – nachdenklich, melancholisch, tiefgründig. Horst Oberbeil ist mit „Gestrandete Wale“ auf dem Höhepunkt seines Schaffens. In sieben Kapiteln zieht er Bilanz, lässt Larissa vergessen sein, beschreibt den von Mauern bröckelnden Ruhm, besingt Freiheit und Tod und lässt uns seine letzten Worte wissen. Das Erleben, das Begreifen und Erkennen findet in den geschliffenen Metaphern eine durchdringende Klarheit und Intensität.
Improvisationen auf dem Klavier untermalen die Lesung musikalisch.
Die Buchbeschreibung finden Sie hier.

31. Oktober 2015   Horst Oberbeil liest in der SEIDLVILLA  Süße Versuchung: oder 19 Missgeschicke
Eine süße Versuchung mit bitterem Nachgeschmack; ein Triangelspieler, der im Orchester den Aufstand wagt; ein Rechtsanwalt auf der Suche nach dem inserierten Glück; eine Notenumblätterin, die den Konzertabend sprengt. Mit dezent ironischem Unterton erzählt Horst Oberbeil von den kleinen, manchmal auch kleinlichen Helden des Alltags. Was sie vereint, ist die Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit, ist das Streben nach etwas zu groß geratenen Träumen und Sehnsüchten.
Die Buchbeschreibung finden Sie hier.